Zonta sagt NEIN!

Bei der Aktion 2015 setzte sich die Union der deutschen Zonta Clubs mittels einer online-Petition für die Ratifizierung der "Istanbul Convention" in Deutschland noch in dieser Legislaturperiode ein. Die Konvention ist seit dem 1. August 2014 in Kraft und weltweit das erste verbindliche Instrument, das einen umfassenden Rechtsrahmen bildet zur Prävention und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und Häuslicher Gewalt, zum Schutz der Opfer und zur Strafverfolgung.

 

Weltweit erfahren 35 Prozent aller Frauen Gewalt. So die Statistik der WHO aus dem Jahr 2013. Das heißt: Im Durchschnitt wird jede dritte Frau Opfer einer Gewalttat, einer Vergewaltigung oder eines Angriffs. Jedes Opfer ist eines zu viel.

 

Mit der Ratifizierung der „Istanbul Convention“ wird Gewalt gegen Frauen und häusliche Gewalt als eine Menschenrechtsverletzung und eine Form der Diskriminierung definiert, geächtet und verhindert; jede Form von Diskriminierung von Frauen verurteilt, weil die erforderlichen gesetzgeberischen und sonstigen Maßnahmen zu ihrer Verhütung ergriffen werden. Das beinhaltet auch Schutz für Frauen und Mädchen, die nach Deutschland kommen, weil sie in ihren Heimatländern unter geschlechtsspezifischer Gewalt leiden und dort keinen Schutz genießen.

 



undine

unbürokratisch, notwendig, direkt, individuell, nachhaltig, entlastend


Der Soforthilfefonds „undine“ für Erfurterinnen in Notlagen ist ein 2014 von K.i.K.e.V. und dem Zonta-Club Erfurt ins Leben gerufenes Projekt. In konkreten Einzelfällen sollen aus dem Fonds einmalig kleinere Beträge an Erfurterinnen in akuten Notlagen ausbezahlt werden, um zu verhindern, dass diese Notlagen ihr ganzes Leben und dasjenige der nachfolgenden Generation(en) prägen. Die Initiatorinnen des Projekts möchten erreichen, dass insbesondere Erfurter Frauen in schwierigen Lebenslagen Perspektiven für Bildung, Beruf, Gesundheit, persönliche Entfaltung und eine selbstbestimmte Zukunft eröffnet werden. Die Beträge werden wo immer möglich als zinsloses Darlehen gewährt.

 

 

"Das Deutschlandstipendium für Frauen"

 

Mehr Frauen in Führungspositionen - um langfristig das Argument der Quotengegner zu entkräften, es gäbe nicht genügend qualifizierte Frauen für diese Stellen, haben wir uns entschlossen, über das Deutschlandstipendium junge Frauen in ihrer akademischen Entwicklung zu stärken. In Zusammenarbeit mit der Universität Erfurt wollen wir begabte und leistungsstarke junge Frauen fördern, die über die fachliche Qualifikation hinaus auch gesellschaftliches Engagement zeigen oder durch persönliche Umstände besonders zu unterstützen sind. Die Vergabe des Stipendiums erfolgte erstmalig im Frühjahr 2014.



 

 

 

Spenden für unsere Projekte sind willkommen über unseren gemeinnützigen Förderverein

Freunde und Förderer Zonta Erfurt e.V.

 

Darüber hinaus unterstützen wir auch die internationalen Programme und Projekte von Zonta International.